Korrekturlesen

Beim Korrekturlesen wird ein geschriebener Text – in der Regel eine vorläufige Version einer Publikation – auf Fehler geprüft. Im Gegensatz zur Redaktion, bei der auch inhaltliche und strukturelle Änderungen vorgenommen werden, beschränkt sich das Korrekturlesen auf Rechtschreibung und Grammatik, fehlende oder fehlerhafte Interpunktion sowie Flüchtigkeitsfehler. In der Vergangenheit wurden die Korrekturen handschriftlich in einem abgetippten oder ausgedruckten Manuskript vorgenommen, heute erfolgen sie oftmals digital am Computer. Hierfür wurden verschiedene Hilfsmittel wie Rechtschreibprüfprogramme und Kommentarfunktionen entwickelt. Bestimmte Fachterminologien aus den Anfängen des Korrekturlesens – wie „stet“ („so stehen lassen“, um einen vorherigen redaktionellen Eingriff rückgängig zu machen) und „deleatur“ bzw. „del.“(Anweisung zur Streichung) – werden noch heute verwendet.

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