Mit Onlinemarketing zu mehr Wachstum?

Mit Onlinemarketing zu mehr Wachstum?

von Daniel Taylor, aus dem Englischen von Manuel Baer

Auf dem Markt wimmelt es mittlerweile von Digital- und Social-Media-Marketingexperten. Ihr Credo: Onlinekanäle revolutionieren das Geschäft. So erstellen viele Unternehmen pflichtbewusst eigene Blogs und melden sich auf Business-Portalen und sogar Twitter an. Was das bringt? Darüber denkt oft niemand so wirklich nach. Bei all dem Digital-Tohuwabohu stellt sich die Grundfrage, ob Onlinemarketing wirklich greifbar zum eigenen Geschäftswachstum beitragen kann.

Streitpunkt Reichweite

Über das Internet erreicht man mehr Menschen und gewinnt damit mehr Kunden. Oder? Leider ist das Ganze nicht so einfach, denn die Fülle an Informationen in den Untiefen der Onlinewelt scheint geradezu unendlich. Wie macht man unter diesen Umständen als Unternehmen auf sich aufmerksam? Hilft einem das Internet, oder ist es angesichts der schieren Informationsflut umso schwieriger, die anvisierte Zielgruppe zu erreichen?

Ein eigener Internetauftritt verschafft zweifellos mehr Reichweite. Das allein muss allerdings noch lange nichts heißen. Denn ohne Umsatz sind selbst eine Million Follower leider mehr oder weniger wertlos. Wie so oft gilt: Qualität vor Quantität. Wichtig ist, anstatt möglichst vieler die richtigen Menschen zu erreichen. Mehr Reichweite bringt nur etwas, wenn sie auch zu größerem Umsatz führt.

Das Widersprüchliche am Onlinebusiness ist, dass es zwar den potenziellen Kundenkreis vergrößert, die tatsächlichen Interessenten aber umso schwerer greifbar macht. Letztlich muss jede erfolgreiche Internetpräsenz die relevanten Kennzahlen – also Aufträge, die direkt auf Onlinemarketing zurückgehen – im Blick behalten, statt sich von pseudo-eindrucksvollen Social-Media-Messgrößen blenden zu lassen.

Geld regiert die Welt

Onlinekanälen wird zudem oft nachgesagt, dass sie kostengünstig oder sogar kostenlos neue Interessenten anziehen. Dies mag zwar teilweise zutreffen, aber eben nicht ohne Weiteres. Mit dem Internet einfach von einem Tag auf den anderen haufenweise potenzielle Kunden anzulocken, ist meist utopisch. Nachdem die organische Reichweite in den Sozialen Medien stetig abnimmt, sind langfristige Strategien wie Suchmaschinenoptimierung und Content Marketing mittlerweile am aussichtsreichsten. Sie versprechen großes Potenzial, erfordern aber gezielten, kontinuierlichen Einsatz.

Auch wenn Onlinekanäle also auf den ersten Blick kostengünstiger neue potenzielle Kundschaft generieren, müssen Unternehmen sich für greifbare Ergebnisse darauf einstellen, viel Zeit zu investieren und kontinuierlich dabeizubleiben. So gilt es, im Einzelfall die Vor- und Nachteile abzuwägen und zu entscheiden, ob der Nutzen den Aufwand rechtfertigt.

Tipps für Onlineplattformen

Wenn Sie Für und Wider für Ihr Unternehmen durchgespielt und sich für eine Online-Marketingstrategie entschieden haben, könnte sich die langjährige Kommunikationserfahrung von Burton, Van Iersel & Whitney sowohl mit klassischen als auch digitalen Plattformen als hilfreich erweisen. Hier einige wertvolle Tipps:

Persönliche Note

Social Media, Blogs und andere Onlinemedien lassen sich meiner Meinung nach nur mit einer kundenorientierten Marketingstrategie effektiv einsetzen. Konkret bedeutet das, dass die Online-Präsentation Ihrer Marke den direkten Kundenkontakt verkörpern sollte. Am besten eignen sich hierfür Strategien, die eine enge Kundenbeziehung aufbauen und zeigen, dass Sie den Bedarf der jeweiligen Zielgruppe genau erfassen.

Klassische Werbemethoden, die lediglich die Produktqualität betonen, können Interessenten von heute meist nicht überzeugen. Stattdessen müssen Unternehmen über ihren Internetauftritt deutlich machen, dass sie ihre Zielgruppe und deren Probleme genau kennen und sie dabei unterstützen wollen. In unserer schnelllebigen Zeit sind Kunden sprunghafter und ungeduldiger denn je. Um in diesem sich rasch verändernden Umfeld erfolgreich zu sein, gilt es, feste Kundenbeziehungen aufzubauen – weswegen sich Blogs und Content Marketing als langfristige Strategie bestens bewährt haben.

Zielgruppenfokussierung

Nur wer seine Zielgruppe anspricht, kann ihr Interesse gewinnen. Daher ist ein echter Dialog mit potenziellen Kunden deutlich zielführender als bloße Verkaufspräsentationen. Wer seine Waren oder Dienste aggressiv bewirbt, hat oft bereits verloren.

Stattdessen empfiehlt es sich, interessante Artikel zur eigenen Marke oder Produktpalette zu verfassen oder zu teilen. Ein Anbieter von Heimwerkerbedarf etwa ist mit einem Blog, der seinen Lesern Tipps und Tricks für Bastelprojekte liefert, deutlich besser beraten, als mit den altbekannten Wochenangeboten. In erster Linie geht es darum, ein Verständnis für die Situation der Kunden zu entwickeln, ihnen eine zielgerichtete Botschaft zu vermitteln und sich die oft unterschätzte strategische Kommunikation zunutze zu machen.

Hat Ihnen diese Kurzeinführung ins Online-Marketing gefallen? Dann freuen wir uns auf Ihren Kommentar. Selbstverständlich erläutern wir Ihnen gerne persönlich, wie wir Ihr Geschäft voranbringen.

 

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